Ich stehe nicht gern früh auf… 7:00 Uhr ist eigentlich schon eine Zumutung, vor allem im Winter, wenn auch die Sonne so gar nicht richtig aufgehen will. Ich bin eher so der Eulentyp. Jemand, der gern am Abend lange wach ist und schlechte Laune bekommt, wenn die Zeit morgens zum Ausschlafen nicht reicht und die Akkus am Mittag schon leer sind, weil sie einfach nie richtig voll waren… und nun haben wir einen Hund…

Manchmal fühlt es sich aber eher an wie ein Baby. So eines, das sehr früh schon wach ist und auch nachts mehrmals raus muss, egal welches Wetter ist. So eines, das schon vor dem ersten Kaffee morgens laut wird, weil es kuscheln will oder spielen oder beides und das mit richtig spitzen kleinen Milchzähnen… so eines, dem man leider überhaupt nichts vorlesen kann, das aber alles, ja wirklich alles kurz und klein bekommt, wenn man es darauf ankommen lässt.

Meine Augenringe fühlen sich wie zwei ganz tiefe schwarze Löcher an und es kann sein, dass Mails gerade etwas länger brauchen. Auch habe ich jetzt wieder eine kleine Idee davon, wie es damals mit dem Menschenbaby war und wie ich mich gefühlt habe, als ich beschloss abzustillen, weil die ständigen Unterbrechungen des Nachtschlafs nicht mehr tragbar waren. Das war nach etwas mehr als einem Jahr. Ich habe begründete Hoffnung, dass der Hund schneller zu einer ununterbrochenen Nachtruhe findet. Drückt mir die Daumen!

Nun gut. Sie werden ja auch wirklich so schnell groß und sie machen eben auch eine Menge Freude! Unser Hund heißt übrigens Qamil Pulloverchen. Ja, ich weiß auch nicht so recht warum… aber ich weiß, dass wir ihn uns hergezaubert haben. Mithilfe eines alten Stofftieres aus meinen Kindertagen. 🙂

Hundeleben
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3 Gedanken zu „Hundeleben

  • 22. Februar 2019 bei 10:20
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    Ist ja eine tolle Zauberei! So klein und schon so ein erwachsenes Gesicht…Unser Hund war zuerst auf einer Architekturskizze desSteinhauses, das wir in der Mani bauten, zu sehen. Da stand ein Paar mit Hund. Ein paar Jahre später weinte er dann im Nachbargrundstück, seither wohnt er bei uns. Zuerst dachten wir, wir könnten ihn an eine Hundehütte im Garten gewöhnen, gaben aber bald auf. als wir ihn fanden, war er zwischen 2 und 3 Monaten alt. Stubenrein war er fast von Anfang an, und an Ausgehzeiten kann man Hunde schnell gewöhnen. Mit unserem gehen wir vier mal am Tag, das letzte Mal um ca 23 Uhr, damit er morgens Ruhe gibt.
    Ich wünsche euch viel Freude mit Qamil! Gerda

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  • 22. Februar 2019 bei 10:44
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    Ich drücke dir ganz doll die Daumen, liebe Nina, dass du bald wieder dein Schlaf bekommst. Liebe Grüße aus dem wunderschönen blauhimmelligen Berlin Wedding, Susanne

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  • 22. Februar 2019 bei 15:06
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    Ist ja wirklich Fügung. Kaum ein Unterschied äußerlich zwischen Kuschel und Qamil. Wünsche dir auch ganz schnell wieder lange und erholsame Nächte. Alles Liebe, Doreen

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